Die Geschichte der Antifaschistischen Aktion (Teil 3)
Die Antifaschistische Aktion vermochte in ihrer Zeit kurz vor der Machtübertragung an die Faschisten ein Kraft zu entwickeln. Dies drückte sich durch praktische Solidarität aus, das ein Vordringen der Nazis behinderte, daß diese teilweise bis weit in die dreißiger Jahre hinein aus einzelnen ArbeiterInnenvierteln und wenigen Betrieben herausgedrängt wurden. Auch die breite Streikwelle im November 1932 war ein Ergebnis einheitlichen Handelns.
Die Geschichte der Antifaschistischen Aktion (Teil 1)
Im folgenden geht es um die Entstehung der Antifaschistischen Aktion von 1932. Um zu verstehen, wie es zur Gründung dieser Initiative kam, ist es notwendig, die geschichtliche Entwicklung zu betrachten, aus der diese Bewegung entstanden ist. Entscheidend für die Politik und organisatorische Gestaltung waren sowohl die Erfahrungen der Kampforganisationen kommunistischer als auch sozialdemokratischer ArbeiterInnen. Darüber hinaus spielten die Erfahrungen und Niederlagen der revolutionären Aufstände innerhalb des Deutschen Reiches und Weimar seit 1918 eine Rolle.
Autonomer Antifaschismus – ein kurzer historischer Abriss
Nach der StudentInnen-Revolte von 1968 sind antifaschistische Aktionen und Initiativen gegen alte und neue Nazis in der BRD vor allem geprägt und organisiert von der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes (VVN), Teilen der Friedensbewegung und kommunistische Gruppen und Grüppchen (den so genannten K-Gruppen).
