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Das Konzept des libertären Kommunismus (1936) Teil1

Mit ihren weit mehr als 1.500.000 Mitgliedern war die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT bisher bedeutendster Ausdruck der anarchistischen Idee.

In einer geschichtlich reifen Situation schien es möglich, das Versprechen einer herrschaftsfreien Gesellschaft unmittelbar einzulösen. Ist die Niederlage des antifaschistischen Lagers im spanischen Bürgerkrieg nur militärisch als Folge der schlechteren Ausrüstung und der mangelnden Ausbildung zu erklären? Oder waren theoretische Konzepte und/oder politische Umsetzung verantwortlich für das Scheitern der Utopie? Um zur Klärung beizutragen veröffentlichen wir das „Revolutionsprogramm des Gewerkschaftskongresses von 1936“.

[Teile des Textes, in denen es um das Schaffen „schöner Menschen“ (Eugenik) oder die Erziehung von Frauen zu Müttern geht, werden von uns entschieden abgelehnt. ]

Wir betrachten das Konzept des libertären Kommunismus als historischen Handlungsplan, der auch heute noch viele Gedanken enthält, die es bei der sozialen Revolution umzusetzen gilt. Auf dem Kongress der CNT in Zaragoza vom 1.-15. Mai 1936 wurde der nachfolgende Text als Rahmenprogramm verabschiedet. Nur einen Monat später brach nach einem Putsch rechter Militärs der spanische Bürgerkrieg aus, der nach dem Sieg der Faschisten 1939 mit der Zerschlagung sämtlicher antifaschistischer Organisationen und der CNT endete. Die tragische Geschichte des spanischen Bürgerkriegs und die verheerende Rolle der StalinistInnen lehrt uns als AnarchistInnen Vorsicht gegenüber diktatorischen Strömungen – nicht nur die totalitäre Rechte, auch die autoritären Strömungen von Links bedrohen die Freiheit und sind entschieden abzulehnen.

Konzept des Libertären Kommunismus

Allen Delegationen, die an diesem Kongreß teilnehmen, ist allgemein bekannt, daß im Schoße der C.N.T. zwei klar ausgeprägte Ansätze bestehen, den Sinn des Lebens zu deuten und die Grundlagen für die ökonomische Struktur nach der Revolution zulegen. Diese verschiedenartigen Konzeptionen sind ohne Zweifel auf theoretische und philosophische Ansichten zurückzuführen, die, wenn sie die Militanten erfassen, zwei feststehende Denkrichtungen hervorbringen. Beide Richtungen versuchen, tonangebend zu werden. Es gäbe keine Probleme, wenn nicht das natürliche Streben nach Hegemonie dem Vorhandensein dieser zwei Tendenzen innerhalb der Konföderation widersprechen würde.

Aber dieses unbeugsame und beständige geistige Streben muß sich mit neuer Kraft in unseren Reihen erst erweisen. Dieser Prozeß bringt ernsthafte Gefahren für die Einheit, die wir gerade erwähnt haben, mit sich. Um dem historisch bedeutungsvollen Moment gerecht zu werden, mußte deshalb mit der nötigen Ruhe und Gewissenhaftigkeit eine Formel gefunden werden, die die Ansichten und das Gedankengut beider Richtungen innerhalb der Konföderation und damit die Grundlage für ein neues Leben zum Ausdruck bringen konnte.

Wir erklären also:

  • Erstens: Als wir die Grundpositionen für die Abfassung dieser Denkschrift festlegten, haben wir uns darum bemüht, sie mit strengem Sinn für Harmonie und Ausgewogenheit auf den folgenden beiden Pfeilern zu begründen: Individuum und Gewerkschaft. Wir waren bestrebt, beide Richtungen und Konzeptionen gleichzeitig zu entwickeln.
  • Zweitens: Als Gegenstück zur ausdrücklichen Garantie der Harmonie weisen wir auf die darin enthaltene Anerkennung der individuellen Souveränität hin. Von dieser Voraussetzung aus — bei der die Freiheit gegen alle Beeinträchtigungen verteidigt wird und oberstes Prinzip bleibt — müssen wir die verschiedenen Einrichtungen bestimmen, die im Leben unter Berücksichtigung der gegebenen Umstande den Bedarf regeln sollen.

Wenn aller sozialer Reichtum vergesellschaftet und der Besitz der Arbeitsinstrumente in einer Form garantiert ist, die allen die gleiche Möglichkeit zu produzieren verschafft, eine Möglichkeit, die sich in eine Pflicht verwandelt, um Überhaupt eine Anwartschaft auf das dem Selbsterhaltungstrieb entsprechende Recht zum Konsumieren zu erhalten — wenn dieser Punkt erreicht ist, dann tritt das anarchistische Prinzip der freien Übereinkunft auf den Plan, um zwischen den Menschen die Tragweite, die Dauer und die Verwirklichung einer solchen Übereinkunft zu regeln.

So muß das Individuum als juristische Persönlichkeit und als Grundeinheit aller späteren Organisationsformen, die die Freiheit und Macht der Föderation noch hervorbringen werden, Rahmen und Nomenklatur der neuen Gesellschaft der Zukunft bestimmen. Wir alle müssen bedenken, daß es absurd wäre, die Gesellschaft der Zukunft mit mathematischer Präzision konstruieren zu wollen, denn oftmals besteht zwischen Theorie und Praxis ein wahrer Abgrund. Deshalb verfallen wir nicht dem Irrtum der Politiker, die endgültige Lösungen für alle Probleme präsentieren, Lösungen, die dann in der Praxis mit Getöse in sich zusammenbrechen.

Die Politiker scheitern, weil sie, ohne die Entwicklung des menschlichen Lebens selbst zu berücksichtigen, glauben, daß eine einzige Methode für alle Zeiten gelten könne. Diesen Fehler werden wir nicht begehen, die wir über eine entwickeltere Sicht der sozialen Probleme verfügen. Wenn wir die Leitvorstellungen des freiheitlichen Kommunismus entwerfen, präsentieren wir ihn nicht als ein geschlossenes Programm, das keine Änderungen zuläßt. Diese werden logischerweise erforderlich sein, und die Notwendigkeiten und Erfahrungen selbst werden die entsprechenden Anregungen dazu geben. Obgleich es den Anschein haben könnte, als ob wir uns damit etwas außerhalb des uns vom Kongreß erteilten Mandats bewegen, halten wir es für erforderlich, ein wenig näher auf die Einzelheiten unseres Revolutionskonzepts einzugehen und die wichtigsten Prämissen aufzuzeigen, die unserer Meinung nach die Revolution bestimmen können und müssen.

Schon zu lange hat man die Redensart geglaubt, derzufolge die Revolution nichts anderes als eine gewalttätige Episode sei, die mit dem kapitalistischen Regime aufräume. In Wirklichkeit aber ist die Revolution ein Phänomen, das einem Zustand der Dinge Bahn bricht, der schon seit langem im kollektiven Bewußtsein verankert war. Die Revolution beginnt deshalb in dem Augenblick, in dem nach Feststellung des tatsächlich vorhandenen Unterschieds zwischen der sozialen Wirklichkeit und dem individuellen Bewußtsein das letztere sich, sei es nun aus Instinkt oder nach einer Analyse, gezwungen sieht, gegen die erstere vorzugehen.

Kurz gesagt, beginnt deshalb die Revolution unserer Meinung nach folgendermaßen:

  • Erstens: Als psychologisches Phänomen, das gegen einen bestimmten Zustand der Dinge gerichtet ist, der im Widerspruch zu den Wünschen und Bedürfnissen des einzelnen Menschen steht.
  • Zweitens: Als soziale Manifestation, wenn sie mit den Gegebenheiten des kapitalistischen Staates in dem Augenblick zusammenstößt, da sich obige Reaktion in der Gemeinschaft durchsetzt.
  • Drittens: Als Organisation, weil sie spürt, daß ein Machtinstrument geschaffen werden muß, das in der Lage ist, die Verwirklichung ihres biologischen Zieles durchzusetzen.

Folgende Faktoren der äußeren Ordnung verdienen besonders herausgestellt zu werden:

  • a) Verschwinden der Ethik, die als Grundlage des kapitalistischen Regimes dient.
  • b) Bankrott dieses Regimes auf wirtschaftlichem Gebiet.
  • c) Scheitern der politischen Form des kapitalistischen Regimes, sowohl was die Demokratie als auch was seine letzte Ausformung, den Staatskapitalismus, angeht, der nichts anderes als der autoritäre Kommunismus ist.

Wenn alle diese Faktoren an einem Punkt und zu einem bestimmten Zeitpunkt zusammentreffen, dann ist das der geeignete Moment für das gewaltsame Ereignis, das die Periode tatsächlicher revolutionärer Entwicklung einleiten wird. Da wir glauben, daß wir gerade in diesem Augenblick leben, in dem alle genannten Faktoren erfolgversprechend Zusammentreffen, haben wir es für notwendig gehalten, eine Denkschrift abzufassen, die in allgemeinen Linien die ersten Stützen jenes sozialen Gebäudes vorzeichnet, in dessen Schutz wir in Zukunft leben werden.

Konstruktive Vorstellungen von der Revolution

Wir sind der Meinung, daß unsere Revolution sich auf der Grundlage strikter Gleichheit organisieren muß. Die Revolution kann sich weder auf gegenseitige Hilfe noch auf die Solidarität oder auf den archaischen Begriff der Nächstenliebe gründen. Auf jeden Fall müssen diese drei Formeln, die im Lauf der Zeit die Unzulänglichkeit rudimentärer Gesellschaftstypen verdecken sollten, in denen der einzelne willkürlichen Rechtsauslegungen ausgeliefert war, einen neuen Inhalt bekommen und in Gestalt von neuen Normen für das menschliche Zusammenleben genau beschrieben werden.

Im freiheitlichen Kommunismus liegt bereits die deutlichste Interpretation vor, nämlich jedem menschlichen Wesen das zu geben, was seine Bedürfnisse erfordern, ohne daß die Befriedigung derselben andere Grenzen kennt als diejenigen, die sich aus den Erfordernissen der neu entstandenen Wirtschaftsform ergeben. Wenn alle Wege, die nach Rom führen, den Wanderer in die Ewige Stadt bringen, dann führen alle Formen der Arbeit und der Güterverteilung, die sich von der Vorstellung einer egalitären Gesellschaft leiten lassen, zur Verwirklichung von Gerechtigkeit und sozialer Harmonie. Deshalb sind wir der Meinung, daß sich die Revolution auf die sozialen und ethischen Prinzipien des freiheitlichen Kommunismus stützen muß.

Diese sind:

  • Erstens: Die Bedürfnisse jedes menschlichen Wesens zu befriedigen, ohne daß diese Befriedigung anderen Beschränkungen unterliegt als denen, die mit der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zusammenhängen.
  • Zweitens: Von jedem Menschen entsprechend den Bedürfnissen der Gesellschaft den größtmöglichen Einsatz seiner Kräfte zu verlangen, wobei auf die physische und moralische Verfassung eines jeden Individuums Rücksicht genommen werden muß.

Die Organisation der neuen Gesellschaft nach der revolutionären Tat

Die ersten Maßnahmen der Revolution

Wenn die gewaltsame Phase der Revolution beendet ist, werden für abgeschafft erklärt: das Privateigentum, der Staat, das Autoritätsprinzip und folglich auch die Klassen, die die Menschen in Ausbeuter und Ausgebeutete, Unterdrücker und Unterdrückte teilen. Nachdem der Reichtum sozialisiert worden ist, werden die bereits freien Organisationen der Produzenten die direkte Verwaltung der Produktion und des Konsums übernehmen. Wenn in jeder Ortschaft die freiheitlichen Kommunen begründet worden sind, werden wir den neuen sozialen Mechanismus in Gang setzen. Die Produzenten eines jeden Wirtschaftszweigs oder Berufs, die sich in den Gewerkschaften und am Arbeitsplatz zusammengeschlossen haben, werden frei über die Form entscheiden, in der er organisiert sein soll.

Die freiheitliche Kommune wird all die Dinge übernehmen, die die Bourgeoisie früher zurückgehalten hat, wie zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Rohstoffe, Werkzeuge etc. Diese Geräte sowie die Rohstoffe müssen in die Verfügungsgewalt der Produzenten übergehen, damit diese sie direkt zum Nutzen der Gemeinschaft verwalten können. In erster Linie werden sich die Kommunen um ein Höchstmaß an Bequemlichkeit für alle Einwohner einer jeden Ortschaft bemühen und die Hilfe für die Kranken und die Erziehung der Kinder sichern.

In Übereinstimmung mit dem grundlegenden Prinzip des freiheitlichen Kommunismus werden, wie wir schon oben erwähnt haben, alle arbeitsfähigen Menschen ihre freiwillige Pflicht zu erfüllen beginnen — die sich in ein echtes Recht verwandeln wird, wenn der Mensch erst wirklich frei arbeitet — und entsprechend ihren Kräften und Fähigkeiten ihren Beitrag zur Gemeinschaft leisten, während andererseits die Kommune zur Befriedigung der Bedürfnisse ihrer Verpflichtung nachkommen wird. Es ist deshalb schon jetzt notwendig, deutlich darauf hinzuweisen, daß die ersten Zeiten der Revolution nicht leicht sein werden und daß es notwendig sein wird, daß jeder äußerste Anstrengungen unternimmt und nur soviel konsumiert, wie die Leistungsfähigkeit der Produktion erlaubt.

Jede Phase des Aufbaus erfordert Opfer sowie die individuelle und gemeinschaftliche Bereitschaft zu Anstrengungen, die darauf gerichtet sind, die widrigen Umstände zu überwinden und nicht Schwierigkeiten für die Aufbauarbeit jener Gesellschaft zu schaffen, die wir im Einverständnis mit allen verwirklichen werden.

Plan für die Organisation der Produzenten

Der Plan für die ökonomische Organisation wird sich, so vielfältig auch die nationale Produktion sein mag, nach den strengsten Prinzipien einer sozialen Wirtschaft richten — Prinzipien, die von den Produzenten direkt über die verschiedenen Organe der Produktion bestimmt, in Generalversammlungen der verschiedenen Organisationen verabschiedet und von diesen ständig kontrolliert werden. Als Grundeinheit (am Arbeitsplatz, in der Gewerkschaft, in der Kommune, in allen Lenkungsorganen der neuen Gesellschaft), als Ausgangspunkt und Eckstein aller sozialen, wirtschaftlichen und moralischen Schöpfungen ist der Produzent, das Individuum anzusehen. Als verbindendes Organ innerhalb der Kommune und am Arbeitsplatz dient der Werks- und Fabrikrat, der mit den anderen Zentren der Arbeit eng zusammenarbeitet. Als verbindende Einrichtung von Gewerkschaft zu Gewerkschaft (Zusammenschluß der Produzenten) dienen die Räte für Statistik und Produktion, die untereinander wieder Föderationen bilden, bis ein enges und dauerhaftes Verbindungsnetz zwischen allen Produzenten der Iberischen Konföderation hergestellt ist. Auf dem Lande ist die Ausgangsbasis der Produzent in der Kommune, der zum Nutznießer aller natürlichen Reichtümer seines politischen und geographischen Bezirks wird. Als verbindendes Organ dient der Rat für Ackerbau, dem technisches Personal und Arbeiter der Vereinigungen landwirtschaftlicher Produzenten angehören werden, die beauftragt sind, die Intensivierung der Produktion dadurch zu fördern, daß sie die am besten für den Anbau geeigneten Ackerflächen nach deren chemischer Zusammensetzung bestimmen.

Diese Räte für Ackerbau werden ein entsprechendes Netz von Verbindungen herstellen wie die Werks- und Fabrikräte sowie die Räte für Statistik und Produktion und so die freie Föderation ergänzen, die die Kommune als politischer Bezirk und geographische Unterteilung darstellt. Sowohl die Vereinigungen der Produzenten aus der Industrie als auch die Vereinigungen der landwirtschaftlichen Produzenten werden sich auf nationaler Ebene zu Föderationen zusammenschließen — solange Spanien das einzige Land sein wird, das seine soziale Umgestaltung verwirklicht hat -‚ wenn die, die durch den jeweiligen Arbeitsprozeß selbst voneinander getrennt sind, das im Sinne einer fruchtbaren Entwicklung der Wirtschaft für nützlich halten. In diesem Sinne werden sich auch jene Verwaltungsorgane zusammenschließen, deren besondere Merkmale einen Zusammenschluß nahelegen, um so die vernünftigen und notwendigen Verbindungen zwischen allen freiheitlichen Kommunen Spaniens zu erleichtern.

Wir sind der Überzeugung, daß die neue Gesellschaft mit der Zeit jede Kommune mit den für ihre Autonomie notwendigen landwirtschaftlichen und industriellen Kräften versehen wird, und zwar entsprechend dem biologischen Lehrsatz, demzufolge derjenige Mensch – in diesem Falle diejenige Kommune – am freiesten ist, der von den anderen am wenigsten braucht.

Die freiheitlichen Kommunen und ihre Arbeitsweise

Unsere politische Revolution stützt sich auf folgende drei Pfeiler: Individuum, Kommune und Föderation. Innerhalb eines Gesamtplans aller wirtschaftlichen Aktivitäten, der die ganze Halbinsel erfassen soll, wird die Verwaltung absolut kommunalen Charakter haben. Die Grundlage dieser Verwaltung wird folglich die Kommune sein. Diese Kommunen werden autonom sein und auf regionaler und nationaler Ebene Föderationen bilden, um Ziele von allgemeiner Bedeutung verwirklichen zu können. Das Recht auf Autonomie schließt nicht die Pflicht aus, im Interesse der Allgemeinheit liegende Beschlüsse zu erfüllen, die nicht nur aus allgemeiner Wertschätzung gebilligt, sondern aus tiefer Einsicht akzeptiert worden sind. Eine Kommune von Verbrauchern ohne freiwillige Beschränkung wird sich also dazu bereit erklären, jene Normen von allgemeiner Gültigkeit zu beachten, die nach einer freien Diskussion von der Mehrheit angenommen worden sind. Dagegen können jene Gemeinschaften, die der Einbeziehung in den Industrialisierungsprozeß Widerstand leisten und andere Arten des Zusammenlebens beschließen, wie zum Beispiel die Naturisten oder die Nudisten, das Recht auf eine autonome Verwaltung erhalten, die nicht den allgemeinen Kompromissen verpflichtet zu sein braucht. Da diese Kommunen von Naturisten, Nudisten oder andere Arten von Kommunen nicht all ihre Bedürfnisse befriedigen können, so begrenzt diese auch sein mögen, können ihre zu den Kongressen der Iberischen Konföderation der Autonomen Freiheitlichen Kommunen entsandten Delegierten wirtschaftliche Übereinkünfte mit den übrigen agrarischen oder industriellen Kommunen abschließen.

Wir empfehlen also:

  • Die Einrichtung der Kommune als politische und administrative Einheit.
  • Die Kommune wird autonom und mit den übrigen Kommunen föderiert sein.

Die Kommunen schließen sich nach Landschaften oder Regionen zusammen, wobei es den einzelnen Kommunen überlassen bleibt, ihre geographischen Grenzen zu bestimmen, wenn es zum Beispiel notwendig erscheint, kleine Ortschaften, Siedlungen oder Weiler in einer einzigen Kommune zusammenzulegen. Die Gesamtheit dieser Kommunen wird eine Iberische Konföderation der Autonomen Freiheitlichen Kommunen bilden. Damit die Verteilung der Produktion funktioniert und damit sich die Kommunen besser versorgen können, kann man zusätzliche Organisationen errichten, die in dieser Richtung tätig werden. Zum Beispiel: einen Rat der Konföderation für Produktion und Verteilung, der aus direkten Vertretern der Nationalen Produzentenföderationen und des jährlichen Kongresses der Kommunen besteht.

weiter Teil2

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