Die Geschichte der Antifaschistischen Aktion (Teil 3)
Die Antifaschistische Aktion vermochte in ihrer Zeit kurz vor der Machtübertragung an die Faschisten ein Kraft zu entwickeln. Dies drückte sich durch praktische Solidarität aus, das ein Vordringen der Nazis behinderte, daß diese teilweise bis weit in die dreißiger Jahre hinein aus einzelnen ArbeiterInnenvierteln und wenigen Betrieben herausgedrängt wurden. Auch die breite Streikwelle im November 1932 war ein Ergebnis einheitlichen Handelns.
Die Geschichte der Antifaschistischen Aktion (Teil 1)
Im folgenden geht es um die Entstehung der Antifaschistischen Aktion von 1932. Um zu verstehen, wie es zur Gründung dieser Initiative kam, ist es notwendig, die geschichtliche Entwicklung zu betrachten, aus der diese Bewegung entstanden ist. Entscheidend für die Politik und organisatorische Gestaltung waren sowohl die Erfahrungen der Kampforganisationen kommunistischer als auch sozialdemokratischer ArbeiterInnen. Darüber hinaus spielten die Erfahrungen und Niederlagen der revolutionären Aufstände innerhalb des Deutschen Reiches und Weimar seit 1918 eine Rolle.
Staatsantifa – nein Danke!
Seit Jahren übte sich Deutschland und seine Regierenden im Wegsehen, Verdrängen und Schönreden von neonazistischer Gewalt: Angriffe von Rechten auf ausländische Mitmenschen, bei denen manches Mal PolizistInnen untätig daneben stehen, wurden durchwegs als Einzelfälle, als unpolitische Taten von wenigen Verirrten verharmlost.
Wo Linke und Nazis gleichgesetzt werden
In einem Punkt der Regierungspolitik gleichen sich die aktuelle Rot-Grüne Bundesregierung und ihre rechts-konservativen Vorgänger: Im Versagen bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus und Nazismus.
Datenkrieg im Internet
Getreu dem Motto ‘Wissen ist Macht’ bekämpfen sich Antifaschisten und Neonazis nicht nur auf der Straße. Auch im virtuellen Cyberspace wird mit harten Bandagen um jede noch so kleine Information gekämpft. Die Täter nennen sich Datenantifa.
Antifa ist der Kampf ums Ganze !
Die Gesellschaft, in der wir leben, ist gekennzeichnet von Unterdrückung, Ausbeutung und (als Spitze des Eisbergs, oft in den Medien erwähnt) faschistischen Angriffen und Verbrechen – das ist zu weit von unseren Träumen entfernt, um darin widerstandslos weiter zu leben.
Demokratie, Toleranz – und Neonazis
Neonazis auf öffentlichen Veranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten Themen – das hat seinen Grund. Wie auch ihr dabei zumeist moderates Auftreten, mit dem sie den Eindruck erwecken wollen, als bewegten sie sich im ganz normalen demokratischen Meinungsspektrum. Lauthals verlangen sie nach Demokratie und Toleranz, und diffamieren alle, die ihnen das Rederecht verweigern oder von Veranstaltungen ausschließen, als intolerante Antidemokraten.
Autonomer Antifaschismus – ein kurzer historischer Abriss
Nach der StudentInnen-Revolte von 1968 sind antifaschistische Aktionen und Initiativen gegen alte und neue Nazis in der BRD vor allem geprägt und organisiert von der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes (VVN), Teilen der Friedensbewegung und kommunistische Gruppen und Grüppchen (den so genannten K-Gruppen).
