Gegen Lohnraub
Die KPD organisiert im November 1932 den Streik der Berliner Verkehrsarbeiter. Die Nazis nutzen ihn für eigene Interessen
Eine Antwort auf die häufigsten marxistischen Lügen über die spanische Revolution
Es ist wohl fair zu sagen, dass die meisten MarxistInnen in England ihre Kritik der profunden Rolle der AnarchistInnen in der spanischen Revolution den Büchern des Trotzkisten Felix Morrow entnehmen. Morrows Buch “Revolution and Counterrevolution in Spain” (Revolution und Konterrevolution in Spanien – d.Ue.) ist aus einer orthodox trotzkistischen Perspektive verfasst und mitunter werden die Ereignisse dieser Perspektive angeglichen anstatt sie zu untersuchen.
Gaston Leval – Die schwarz-roten Straßenbahnen von Barcelona
Die Straßenkämpfe hatten den ganzen Verkehr lahmgelegt, die Straßen waren durch die Barrikaden versperrt, deren Hauptmaterial eben oft aus Straßenbahnen und Bussen bestand. Man mußte also alles ausräumen und den Weg freimachen, um die in der Großstadt unerläßlichen Transportmittel wieder ingangzusetzen.
Anarchismus in Deutschland 1945-1960
Wer weis heute über den deutschen Nachkriegs-Anarchismus und vor allem den Anarcho-Syndikalismus nach 1945, seine Aktivitäten und TrägerInnen bescheid? Wenige, das ist sicher. Hans-Jürgen Degen hat sich mit seinem Buch „Anarchismus in Deutschland 1945 – 1960“ die Aufgabe gestellt, Licht in die Dunkelheit zu bringen und eine Wissenslücke zu schließen.
FAUD an die Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands
Die Geschäftskommission der FAUD (Syndikalisten) hat zu dem ihr noch als besonderem Einschreibebrief übermittelten Aufruf zu einer gemeinsamen Aktion Stellung genommen. Die Antwort ist bereits in dem letzten Absatz unserer auf dem 12. Kongreß, Weihnachten 1919, beschlossenen Prinzipienerklärung abgegeben, welche wörtlich lautet:
Kolbermoorer Räterepublik
Es ist Sonntag früh, morgens um 9 Uhr, man schreibt den 4. Mai 1919. Da stürmen 12 Grafinger Weißgardisten die Wohnungen von Georg Schuhmann, dem Kolbermoorer Volksratsvorsitzenden und von Alois Lahn, seinem Sekretär. Sie treten die Türen ein, zerstören die Wohnungseinrichtungen, plündern und prügeln. Sie zerren die Gesuchten aus ihren Betten und schlagen brutal auf sie ein.
Anarchismus in der Habsburgermonarchie
Abseits von Luigi Luccheni, Mörder von Kaiserin Sissi von Österreich, ist hierzulande das Kapitel Anarchismus in der Habsburgermonarchie kaum beleuchtet. Liegt das an dem mangelnden Wind der damaligen Bewegung? War es denn überhaupt eine solche, oder das Lüftchen Einzelner?
Die Schwarze Flagge in der Anarchistischen Geschichte
Anarchisten benutzen spezielle Symbole, nicht nur die schwarze Fahne, sondern z.B. auch das umkreiste A, in ihrer Revolte gegen den Staat und das Kapital. Jene ‘A’s finden sich gesprüht an Wände, Brücken oder andere Gebäude überall auf der Welt; Punks zeigen sie auf ihren Jacken und ritzen sie in halbgetrockneten Zement. Schwarze Flaggen tauchten unlängst auch in Russland auf und wehen heute in vielen Teilen der Erde.
Wollen die Anarchisten die Republik ins Chaos stürzen?
Anarchistinnen gibt es schon seit Tausenden von Jahren, ja wahrscheinlich so lange wie es Menschen gibt, und den Wunsch, frei von Unterdrückung zu sein. Die ersten überlieferten Namen begegnen uns bei den Philosophen der alten Griechen; Zeno, der geistige Vater der Stoiker, war einer von ihnen.
Was wollen die Syndikalisten?
Man hatte von uns und unseren Ideen jahrelang nichts hören wollen. Jetzt aber brauchte man unsere Waffen.
Was ist eigentlich Anarchismus? (Teil 3)
Die Räte bilden das Prinzip, das der Selbstverwaltung zugrunde liegt. Sie sind von den bisher bekannten gesellschaftlichen Organisationsformen die demokratischste. Hundertmal an verschiedenen Stellen der Erde sind sie immer aufgetaucht. Erfinder dieser Organe ist das revolutionäre Volk.
Was ist eigentlich Anarchismus? (Teil 2)
Wenn der Entwurf der neuen Gesellschaft bis in alle Einzelheiten von Menschen gemacht wird, die noch der alten Gesellschaft angehören, wird dieses Modell immer dem Keim des Alten in sich tragen, der mit der Zeit wieder hervorbrechen und das Neue überwuchern kann. Demnach ist es für eineN RevolutionärIn, der diesen Zusammenhang kennt, geradezu ein Verbrechen, einen genauen „Fahrplan” für die Revolution und die neue Gesellschaft auszuarbeiten.
Was ist eigentlich Anarchismus? (Teil 1)
“Wir sind nicht für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerstandslos hinnehmen!” Wie jeder Mensch weiß, ist einE AnarchistIn ein gewalttätiger Mensch, ein Mörder. Auch ist allgemein bekannt, dass AnarchistInnen Terroristen sind, denen das menschliche Leben nichts, das Chaos aber alles bedeutet. Oder???
Anarchie
Auf wenigen Seiten einen auch nur summarischen Abriss des anarchistischen Denkens und der Formen libertärer Praxis zu geben, ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Das rührt einerseits daher, dass man im Fall des Anarchismus nicht alle seine Äußerungen auf das Wirken eines einzigen Theoretikers zurückführen kann, und dass jene andererseits weit davon entfernt sind, Ausdruck einer erstarrten Ideologie zu sein. Im übrigen sind diese Äußerungen immer recht verschiedenartig gewesen und überschneiden sich nicht unbedingt.