<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Die Gruppe MD &#187; Hacker</title>
	<atom:link href="http://www.die-gruppe-md.de/tag/hacker/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.die-gruppe-md.de</link>
	<description>Linke politische Textsammlung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Dec 2011 20:39:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Hackerethik</title>
		<link>http://www.die-gruppe-md.de/hackerethik</link>
		<comments>http://www.die-gruppe-md.de/hackerethik#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 10:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Hackerethik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.die-gruppe-md.de/?p=439</guid>
		<description><![CDATA[Was sind die ethischen Grundsätze des Hackens - Motivation und Grenzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-439"></span><strong>Was sind die ethischen Grundsätze des Hackens &#8211; Motivation und Grenzen</strong></p>
<ul>
<li> Der Zugang zu Computern und allem, was einem zeigen kann, wie diese Welt funktioniert, sollte unbegrenzt und vollständig sein.</li>
<li>Alle Informationen müssen frei sein</li>
<li>Mißtraue Autoritäten &#8211; fördere Dezentralisierung</li>
<li>Beurteile einen Hacker nach dem, was er tut und nicht nach üblichen Kriterien wie Aussehen, Alter, Rasse, Geschlecht oder gesellschaftlicher Stellung.</li>
<li>Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen.</li>
<li>Computer können dein Leben zum Besseren verändern</li>
<li>Mülle nicht in den Daten anderer Leute</li>
<li>Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen</li>
</ul>
<p>Die Hackerethik ist nur bedingt einheitlich definiert. Es gibt eine ursprüngliche Version aus dem Buch &#8220;Hackers&#8221; von Steven Levy (ISBN 0-440-13405-6). Unstrittig ist insofern, daß die ursprüngliche Version aus dem MIT-Eisenbahnerclub (Tech Model Railroad Club) kommt und insofern aus einer Zeit stammt, in der sich verhältnissmäßig viele Leute wenige Computer teilen mußten und entsprechende Überlegungen zum Umgang miteinander und der Materie sinnvoll waren.</p>
<p>Die letzten beiden Punkte sind Ergänzungen des CCC aus den 80er Jahren. Nachdem einige mehr oder weniger durchgeknallte aus der Hackerszene bzw. aus dem Umfeld auf die Idee kamen, ihr &#8220;Hack-Knowhow&#8221; dem KGB anzubieten, gab es heftige Diskussionen, weil Geheimdienste eher konträr zur Förderung freier Information stehen. Aber auch Eingriffe in die Systeme fremder Betreiber wurden zunehmend als kontraproduktiv erkannt.</p>
<p>Um den Schutz der Privatsphäre des einzelnen mit der Förderung von Informationsfreiheit für Informationen, die die Öffentlichkeit betreffen, zu verbinden, wurde schließlich der bislang letzte Punkt angefügt.</p>
<p>Die Hackerethik befindet sich &#8211; genauso wie die übrige Welt &#8211; insofern in ständiger Weiterentwicklung und Diskussion.</p>
<p>Im Rahmen des 15. Chaos Communication Congress (27.-29.12.1998) fand ein Workshop statt, der noch andere Aspekte hervorgebracht hat, die bisher noch nicht eingearbeitet wurden. Das dort diskutierte Modell teilt sich in die Kategorien &#8220;Glaube&#8221; und &#8220;Moral&#8221;, das ja bereits in der Kirche einige Jahrhunderte erfolgreich praktiziert wurde. Glaube (z.B. an eine Verbesserung der Lage durch Förderung von Informationsfreiheit und Transparenz) steht &#8211; wie auch in der Kirche &#8211; vor Moral (z.B. an den Regeln, mit fremden Systemen sorgsam umzugehen). Bevor wir jetzt allerdings anstreben, eine Kirche zu werden und dann auch gleich konsequenter Ablasshandel u.ä. zu betreiben, überlegen wir uns das nochmal gründlich. Dabei dürfen natürlich alle mitdenken.</p>
<p>Bis dahin stehen die o.g. Regeln als Diskussionsgrundlage und Orientierung.</p>
<p><em>Quelle: <a href="https://www.ccc.de/hackerethics?language=de" target="_blank">https://www.ccc.de/hackerethics?language=de</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.die-gruppe-md.de/hackerethik/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chaos Computer Club</title>
		<link>http://www.die-gruppe-md.de/chaos-computer-club</link>
		<comments>http://www.die-gruppe-md.de/chaos-computer-club#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 09:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.die-gruppe-md.de/?p=433</guid>
		<description><![CDATA[Der Chaos Computer Club ist eine globale Gemeinschaft, die sich grenzüberschreitend für Informations- sowie Kommunikationsfreiheit ohne Zensur von Staat und Industrie einsetzt, sich mit den Auswirkungen von Technologien auf die Gesellschaft sowie das einzelne Lebewesen beschäftigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-433"></span><strong>Ziele</strong></p>
<p>Der Chaos Computer Club ist eine globale Gemeinschaft, die sich grenzüberschreitend für Informations- sowie Kommunikationsfreiheit ohne Zensur von Staat und Industrie einsetzt, sich mit den Auswirkungen von Technologien auf die Gesellschaft sowie das einzelne Lebewesen beschäftigt. Das Wissen um diese Entwicklung wird vielfältig gefördert und ist in der Praämbel der Satzung des Vereins dokumentiert. In einzelnen Projekten setzen engagierte Mitglieder und Freunde des CCC diese Ziele eigenverantwortlich um.</p>
<p><strong>Aufgaben</strong></p>
<p>Der CCC versteht sich als Kommunikationsplattform für Hacker sowie solche, die es werden möchten. Angesprochen sind alle technisch interessierten Menschen, wobei aber nicht nur die Chancen der Technik, sondern auch die Risiken und Auswirkungen auf die Gesellschaft vom CCC untersucht werden. Der Chaos Computer Club veröffentlicht seine Ergebnisse in Zusammenarbeit mit allen Medien sowie auf allgemeinen Veranstaltungen, Fachkongressen und politischen Anhörungen, z.B. vor dem Ausschuss für Post und Telekommunikation des Deutschen Bundestages. Der CCC steht ebenso in der Lobbyliste des Deutschen Bundestages und vertritt damit die Interessen von Hackern, Netzwerkern und Online-Bürgern im besonderen.</p>
<p><strong>Historie</strong></p>
<p>Anno 1981 trafen sich ein paar &#8220;Komputerfrieks&#8221; am Tisch der Kommune 1 der TAZ in Berlin, dessen Ergebnisse in einem Protokoll festgehalten wurden. Es bildeten sich von Beginn zwei lokale Gruppen in Hamburg und Berlin heraus. Seit 1984 veranstaltet der CCC seinen jährlichen Chaos Communication Congress. Im selben Jahr erschien auch die erste Ausgabe der Datenschleuder, das Fachblatt für Datenreisende. Seit 1986 existiert der CCC als e.V., um infolge von Gesetzesänderungen nicht als terroristische Vereinigung zu gelten.</p>
<p><strong>Statistisches</strong></p>
<p>Der CCC e.V. besteht aus etwa 1500 Mitgliedern, die sich zum Teil einem Erfa-Kreis oder Chaostreff zugehörig fühlen. In elf (großen) Städten befinden sich Erfa-Kreise (Erfahrungsaustausch), wo ein Großteil des Clublebens und der Arbeit geschieht, was einem der Grundziele des Clubs &#8212; Dezentralität &#8212; sehr nahe kommt.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.ccc.de/club/?language=de " target="_blank">http://www.ccc.de/club/?language=de </a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.die-gruppe-md.de/chaos-computer-club/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Datenkrieg im Internet</title>
		<link>http://www.die-gruppe-md.de/datenkrieg-im-internet</link>
		<comments>http://www.die-gruppe-md.de/datenkrieg-im-internet#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 17:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa / Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Datenantifa]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.die-gruppe-md.de/?p=367</guid>
		<description><![CDATA[Getreu dem Motto 'Wissen ist Macht' bekämpfen sich Antifaschisten und Neonazis nicht nur auf der Straße. Auch im virtuellen Cyberspace wird mit harten Bandagen um jede noch so kleine Information gekämpft. Die Täter nennen sich Datenantifa.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-367"></span><strong>9.3.2006 Der ewige Schlagabtausch zwischen Antifa und Neonazis verlagert sich immer mehr ins Netz</strong></p>
<p><em>Von Ralf Fischer</em></p>
<p>Getreu dem Motto &#8216;Wissen ist Macht&#8217; bekämpfen sich Antifaschisten und Neonazis nicht nur auf der Straße. Auch im virtuellen Cyberspace wird mit harten Bandagen um jede noch so kleine Information gekämpft. Die Täter nennen sich Datenantifa.</p>
<p>Zumeist in den frühen Morgenstunden schlagen die anonymen Angreifer zu. Akribisch vorbereitet, reichen ihnen nur einige wenige Befehle und Tastenkombinationen um die Schutzmassnahmen des jeweiligen Computers zu knacken. Für die Internetseitenbetreiber kaum zu registrieren verschaffen sie sich in Sekundenschnelle Zutritt zu allen Daten die auf dem Server liegen und klauen diese.</p>
<p>In den letzten anderthalb Jahren verschafften sich auf diesem Wege organisierte Antifaschisten die Daten von über 30 rechtsextremen Internetseiten in Deutschland und verbreiteten diese dann, für alle einsehbar, im Internet. Zum Abschied hinterliessen die politisch motivierten Datendiebe immer ein kurzes Statement damit der oder die Betroffene auch den Grund des Besuches durch die virtuelle Antifa nochmal genau nachlesen konnte.</p>
<p>Doch auch die Gegenseite reagiert auf dieses neue Phänomen. So wurden im letzten Jahr die Internetausgabe des Antifa-Versandes sowie das Internetforum des Berliner Anti-Defamation-Forum (ADF) gehackt. Während die vorgefundenen Kundendaten des Antifa-Versandes einige Tage später im Internet veröffentlicht wurden, hatten die Betreiber des ADF- Forums dagegen etwas mehr Glück. Im Forum wurden nur alle Benutzerprofile gelöscht, ansonsten wurden keine Daten entwendet.</p>
<p><strong>Öde Neonazis.</strong></p>
<p>Nach allgemeinem Verständnis ist ein Hacker ein talentierter Computerspezialist, der die Sicherheitsbarrieren von Computersystemen überwinden und in diese fremden Systeme eindringen kann. Ein Hacker, der seine Fähigkeiten zu politischen Zwecken einsetzt, wird allgemein Hacktivist genannt. Die neue Generation von antifaschistisch motivierten Hacktivisten die in den letzten Jahren verstärkt im Internet aktiv geworden sind, bezeichnen sich selbst Datenantifa.</p>
<p>Aktuell haben die Datenantifas gleich zwei wichtige Knotenpunkte der neonazistischen Stzene geknackt. Am 22. Februar diesen Jahres mussten die Betreiber des neonazistischen Aufruhr-Versands aus Thüringen verblüfft feststellen, dass all ihre Daten, statt wie sonst üblich auf ihrem Computer, nun auf dem linken Internetportal Indymedia zum downloaden bereitlagen. 7500 Datensätze gaben darüber Auskunft, wer sich, wann und was bei dem Neonaziversand Klamotten, CDs oder anderen Propgagandamüll bestellte und mit welchen verfassungsfeindlichen Grüßen die Kunden ihre Bestellungen abgaben.</p>
<p>Für die Antifaschisten war dieser Coup nur einer von vielen. Doch die steigende Flut an rechtsextremen Internetangeboten macht es den Hacktivisten nicht gerade leichter. So hinterlies die Datenantifa auf den Seiten des Aufruhr-Versandes eine Botschaft, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt: „Ihr Nazis, langsam haben wir es satt! Es ist immer dasselbe, es ist langweilig und ödet uns an! Wir tun es trotzdem! Und wir werden es weiter tun! Denn lieber ein bisschen Öde als euch auf der Straße oder im Netz! Aber wir sind ja nicht so! Wir machen euch ein Angebot! Jede Naziseite, die ab sofort freiwillig offline geht, werden wir nicht hacken! Versprochen! Das ist eure Chance! Wirklich! Wir halten unsere Versprechen! Ganz ehrlich! (&#8230;) Eure (entnervte) Datenantifa.“</p>
<p><strong>Nationale Sozialisten gegen schwarze Schafe.</strong></p>
<p>Knapp eine Woche später, keine rechtsextreme Internetseite ging natürlich auf das Angebot der Datenantifa ein, wurde das Forum des neonazistischen West-Versand gehackt. Der nach eigenen Angaben als ‚Versand für Kameraden’ firmierende T-Shirt-Handel musste sein Forum vorerst schliessen. Auch das Radioprogramm der Neonazis war nicht sicher vor der Datenantifa. Mit nur einigen Tagen Verspätung wurde auch dieses Angebot des West-Versandes aus den Weiten des World Wide Web entfernt.</p>
<p>Die betroffenen Betreiber reagieren immer recht unterschiedlich. Während der West-Versand ankündigt, sein Angebot bald wieder im Internet Online zu stellen, haben einige der angegriffenen Internetprojekte ihr Angebot komplett eingestellt oder zumindest grundlegend überarbeitet. Doch der Druck auf die Betrieber wächst auch aus der eigenen Szene. Auf der Internetseite des szeneintern bekannten Freien Widerstand wurden schon mehrfach Beiträge veröffentlicht, in denen vor unsicheren Internetseiten, speziell Versänden, gewarnt wurde.</p>
<p>Die Sicherheit der eigenen Kunden, ergo der zukünftigen oder schon aktiven Kameraden, liegt den neonazistischen Kadern sehr am Herz. Weshalb auch die so gennanten schwarzen Schafe verbal geoutet werden und zum Teil wird sogar, gegen besonders leichtsinnige Betreiber, zum Boykott aufgerufen.</p>
<p><strong>Gefundenes Fressen für Antifa und Polizei.</strong></p>
<p>Die Ausbeute der Datenantifa ist recht unterschiedlich und zumeist nur für Insider zu nutzen. Mit den Adresslisten der Kunden können nur eingeweihte Antifa-Rechercheure oder die Strafverfolgungsbehörden etwas anfangen. Aber dies reicht zumeist schon aus. Die sich in Sicherheit wiegenden Nutzer der neonazistischen Internetangebote geben viele interne Informationen preis, die nur auf diesem Wege gewonnen werden können. Für die Strafverfolgungsbehörden genauso ein gefundenes Fressen, wie für die lokale Antifa.</p>
<p>So lies ein Sprecher des Thüringischen Verfassungsschutzes nach dem Hack auf den Aufruhr-Versand gegenüber dem MDR durchblicken, dass man mit „den Informationen arbeiten“ wird. Schon mehrfach wurde der Aufruhr Versand von der Polizei durchsucht, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Verbreitung verfassungsfeindlicher Symbole.</p>
<p><em><strong>Fazit.</strong></em></p>
<p>Die Bedeutung die das Internet für die Organisierung der rechten Szene gewonnen hat, wächst von Tag zu Tag. Im World Wide Web kann mit wenig Aufwand und einem breitem Publikum als Adressaten Propaganda – egal ob schriftlich, in Form von Musik oder Film &#8211; betrieben werden und natürlich können neue Mitglieder geworben werden. Die regionalen Strukturen tauschen sich über dieses Medium aus und erhöhen ihren Organisierungsgrad. Hier werden überregionale Netzwerke geknüpft und strategische Diskussionen geführt. Und dies häufig unbeobachtet von Staatsschutz und Antifa.</p>
<p>Jeden Tag kommen weltweit neue rechtsextreme Internetangebote zu den schon bestehenden hinzu. Seiten auf denen verfassungsfeindliche Inhalte dargeboten werden, befinden sich nur im seltestens Fall auf deutschen Domains, auf die die deutsche Polizei Zugriff hätte. Solche Seiten werden auf ausländischen Servern gelagert und sind über viele – aber vor allem nichtdeutsche &#8211; Domains erreichbar.</p>
<p>Der Kampf der Strafverfolgungsbehörden gegen diese illegalen Inhalte im Internet artet immer mehr zur Sisyphosarbeit aus. Gerade die im Ausland gehosteten Internetseiten stellen ein sehr großes Problem dar. Es kommt nur selten vor, dass die Beweislage gegen die Betreiber überhaupt ausreicht, um ein Gerichtsverfahren gegen sie anzustrengen. Und wenn es ausreicht, dann ist der Betreiber nicht zu erreichen, da er sich im Ausland nicht strafbar gemacht hat.</p>
<p>Ein Weg aus diesem Dilemma ist die verdeckte Arbeit der Datenantifa. Die Akteure bewegen sich zwar nicht auf legalem Terrain, aber die Auswertung der von ihnen gewonnen Daten wird von legalen Antifaorganisationen sowie den Strafverfolgungsbehörden gerne übernommen.</p>
<p>So kam es in der Vergangenheit, und wird es in der Zukunft wohl auch noch sehr oft dazu kommen, dass im zuständigen LKA gerade die gleichen Daten ausgewertet werden, wie in der Antifa-WG dreihundert Meter weiter.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/" target="_blank">http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.die-gruppe-md.de/datenkrieg-im-internet/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

