Deklaration des 2. Weltmigrationsforum in Madrid
Die Frauen und Männer, die die sozialen Bewegungen und die Organisationen der Zivilgesellschaften bilden, haben sich in Rivas Vaciamadrid (Spanien) vom 22. bis 24. Juni 2006 versammelt und repräsentieren 1193 Organisationen aus 84 Ländern des ganzen Planeten.
Wie kann eine anarchistische Wirtschaft aussehen?
AnarchistInnen lehnen sowohl den gegenwärtigen Kapitalismus, als auch den Staatskommunismus ab, da in diesen Systemen stets Menschen unterdrückt werden. Zu allen Zeiten wurden deshalb Alternativen entwickelt.
Die 5 Stunden Woche
Die Gesellschaft ist nicht mehr in der Lage, allen Menschen Arbeit zu geben! Die durch die Arbeitslosigkeit drohende Verarmung wird voll und ganz auf die Erwerbslosen abgeschoben. Manager und Funktionäre aus Wirtschaft und Politik überziehen die Arbeitslosen mit einer beispiellosen Verleumdungskampagne. Die Arbeitslosen allein treffe die Schuld an ihrer Arbeitslosigkeit. Sie seien faul und sollen sich endlich Arbeit suchen!
Was ist eigentlich Anarchismus? (Teil 3)
Die Räte bilden das Prinzip, das der Selbstverwaltung zugrunde liegt. Sie sind von den bisher bekannten gesellschaftlichen Organisationsformen die demokratischste. Hundertmal an verschiedenen Stellen der Erde sind sie immer aufgetaucht. Erfinder dieser Organe ist das revolutionäre Volk.
Was ist eigentlich Anarchismus? (Teil 2)
Wenn der Entwurf der neuen Gesellschaft bis in alle Einzelheiten von Menschen gemacht wird, die noch der alten Gesellschaft angehören, wird dieses Modell immer dem Keim des Alten in sich tragen, der mit der Zeit wieder hervorbrechen und das Neue überwuchern kann. Demnach ist es für eineN RevolutionärIn, der diesen Zusammenhang kennt, geradezu ein Verbrechen, einen genauen „Fahrplan” für die Revolution und die neue Gesellschaft auszuarbeiten.
Was ist eigentlich Anarchismus? (Teil 1)
“Wir sind nicht für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerstandslos hinnehmen!” Wie jeder Mensch weiß, ist einE AnarchistIn ein gewalttätiger Mensch, ein Mörder. Auch ist allgemein bekannt, dass AnarchistInnen Terroristen sind, denen das menschliche Leben nichts, das Chaos aber alles bedeutet. Oder???
Ansätze für eine anarchistische libertär-sozialistische Gesellschaft
Dieser Artikel versteht sich nicht als Ansatz eines dogmatischen Programms für eine libertär-sozialistische Gesellschaft. Er ist vielmehr als Sammlung von Gedanken eines einzelnen, sich als Anarchist verstehenden Individuums zu begreifen und soll lediglich als Diskussionsgrundlage, im Hinblick auf die Möglichkeit des Entstehens von alternativen gesellschaftlichen Strukturen, dienen.
Anarchie
Auf wenigen Seiten einen auch nur summarischen Abriss des anarchistischen Denkens und der Formen libertärer Praxis zu geben, ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Das rührt einerseits daher, dass man im Fall des Anarchismus nicht alle seine Äußerungen auf das Wirken eines einzigen Theoretikers zurückführen kann, und dass jene andererseits weit davon entfernt sind, Ausdruck einer erstarrten Ideologie zu sein. Im übrigen sind diese Äußerungen immer recht verschiedenartig gewesen und überschneiden sich nicht unbedingt.
Anarchismus und Kommunismus
Dieser von http://www.anarchismus.de geklaute und überarbeitete Beitrag soll keine anti-kommunistische Hetze sein, sondern (parteiisch) über grundlegende Unterschiede zwischen anarchistischen und kommunistischen Konzepten informieren. Der Artikel ist dabei keineswegs vollständig, es empfiehlt sich weitere Lektüre (z.B. die Broschüre: Guerin – Anarchismus und Marxismus & Chomsky – Anmerkungen zum Anarchismus)
Anarchistische Utopien heute
Alles steht in Frage. Kein Stein soll auf dem anderem bleiben. Nichts wird so hingenommen, wie es ist. Wir akzeptieren die Welt ganz einfach nicht so; nicht ihre Zwänge, nicht die Hierarchien, nicht das Oben und Unten, nicht die Frauenunterdrückung, nicht das ganze System von Ausbeutung und Unterdrückung. Und wir meinen, dass es sich gerade heute lohnt, über gesellschaftliche Utopien nachzudenken. Über ein ganz anderes Leben. Ja, wir meinen, dass sich das lohnt:
Anarcho-Syndikalismus
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und Unterdrückung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurück.
