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Wie kann eine anarchistische Wirtschaft aussehen?

AnarchistInnen lehnen sowohl den gegenwärtigen Kapitalismus, als auch den Staatskommunismus ab, da in diesen Systemen stets Menschen unterdrückt werden. Zu allen Zeiten wurden deshalb Alternativen entwickelt. Grundsatz aller anarchistischen Wirtschaftsformen sind: SELBSTBESTIMMUNG und HERRSCHAFTSFREIHEIT.

Was gibt es also konkret für Alternativen?

Der FREIHEITLICHE SOZIALISMUS strebt eine Wirtschaft an, in der Waren ohne Geld produziert und verteilt werden. Kollektive sollen die Verteilung der Arbeit gemeinschaftlich regeln. „Jeder nach seinen Fähigkeiten – jedem nach seinen Bedürfnissen.“ ist einer seiner Grundsätze.

Eine ganz praktische Umsetzung ist der ANARCHOSYNDIKALISMUS. ArbeiterInnen organisieren sich in „Syndikaten“ (Basisgewerkschaften), die die Betriebe übernehmen sollen, um Arbeit gemeinschaftlich und selbstorganisiert zu verrichten. [mehr zum Syndikalismus: –> http://www.fau.org ]

Verschiedenste Richtungen des libertären Sozialismus gab und gibt es, die auf verschiedene Weise die Ideale praktisch umsetzen: Kommunebewegung, Einkaufsgemeinschaften… [siehe auch: –> http://www.contraste.org ] [zu einzelnen Projekten später mehr im Projektebereich von anarchismus.net]

Die FREIWIRTSCHAFT strebt eine nichtkapitalistische Marktwirtschaft an. In ihr wird Boden gemeinschaftlich verwaltet. Ein umlaufgesichertes Geld verhindert Wirtschaftskrisen und Gewinne aus Kapitaleigentum. [mehr zur Freiwirtschaft: –> http://www.geldreform.net ]

Daneben gab und gibt es verschiedene kleinere Bewegungen, wie den sogenannten Primitivismus. Er strebt eine ‚Rückkehr zur Natur’ in eine bäuerliche Selbstversorgung an.

Der ANARCHOKAPITALISMUS soll hierbei nicht verschwiegen werden, obwohl er bei vielen AnarchistInnenn auf Widerspruch stößt. VertreterInnen dieser Richtung meinen, daß die negativen Seiten des Kapitalismus vor allem vom Staat verursacht werden – deshalb mit seiner Abschaffung auch diese verschwinden würden. [–> http://www.eifrei.de ]

Eine anarchistische Wirtschaft wird aus einem Nebeneinander verschiedenster Wirtschaftsformen bestehen.

JedeR kann die Wirtschaftsform, in der er/sie leben will, frei wählen.

Quelle: http://www.anarchismus.net/FAQ/anaWirtschaft/anawirtschaft.html

Kommentare

Bisher wurden 3 Kommentare geschrieben.

  • “Die Wirtschaftsordnung, die Gesellschaftsordnung, der Staat sind, das sieht man jetzt endlich ein, auf dem Geldwesen, auf der Währung aufgebaut. Mit der Währung steht und fällt der Staat, und zwar nicht nur der Staat, wie ihn die herrschende Schicht zu Herrschaftszwecken errichtet hat, sondern der Staat schlechthin, der Staat der Bureaukraten, der Sozialisten, sogar der “Staat” der Anarchisten. Denn mit dem Sturz der Währung hört jedes höhere Gesellschaftsleben einfach auf, und wir fallen in die Barbarei zurück, wo es keinen Streit um Staatsformen gibt.”

    Silvio Gesell (Vorwort zur 7. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung)

    Mehr braucht nicht gesagt zu werden, um alles andere als die Freiwirtschaft als Unsinn zu entlarven. Weil es aber die größte Sorge des Untertanen ist, ein Untertan zu bleiben, wird der Unsinn noch bis zum Jüngsten Tag geglaubt.

  • Alexander sagt:

    @Stefan Wehmeier
    Das stimmt so nicht.
    Die Wáhrung und damit das Geld versklavt den Menschen und ohne Geld gäbe es erstmals auf dieser Welt eine Freiheit des Menschen.
    Ich empfehle dir dazu das Projekt Venus.

  • Rosa sagt:

    Ich muss sagen, dass ich lange vom anarchosyndikalismus überzeugt war. Aber um so mehr man sich damit beschäftigt, umso näher kommt man letzendlich dem Kommunismus. Auch wenn man Autoritäten ablehnt muss es eine Form von gesonderter verantwortung geben.Und das Endergebnis ist sehr ähnlich, nur der Weg unterscheidet sich sehr stark.

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